Entscheidungshilfe
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Sie wollen überwiegend auf der Erde beobachten Die Montierung muss nur waagrecht und senkrecht
verstellbar sein (wie z.B. beim Fotostativ) Das Bild muss aufrecht und seitenrichtig sein.
Astronomische Teleskope benötigen dazu ein Amiciprisma oder eine
Umkehrlinse, da das Bild sonst verkehrt erscheint. |
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Sie wollen überwiegend astronomische Objekte beobachten Bei hohen Vergrößerungen bewegen sich alle
Objekte am Himmel relativ schnell diagonal durch das Blickfeld. Die
Montierung sollte die Erddrehung kompensieren, da das Teleskop
sonst ständig senkrecht und waagrecht nachführt werden muss. Astronomische Montierungen lassen sich entweder
parallel zur Erdachse schwenken (Schrägstellung auf ca. 48°), dann
muss eine Achse langsam gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden. Oder
senkrechte und waagrechte Achse werden durch zwei Motoren gleichzeitig
bewegt. Astronomische Teleskope haben ursprünglich ein
kopfstehendes und seitenverkehrtes Bild, da beide Bilddrehungen
Lichtverlust bedeuten. Zur bequemeren Himmelsbeobachtung wird meist
durch einen Zenitspiegel der Einblick nach oben umgelenkt, wodurch ein
aufrechtes seitenvertauschtes Bild entsteht. Als Vergrößerungen sind ca. 40x bis 400x üblich. |
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Sie wollen astronomische Objekte fotografieren Bei der Astrofotografie werden sehr lange
Belichtungszeiten benötigt. Die stabile, motorisch präzis nachführende
Montierung ist unverzichtbar und oft teurer als die Optik. Ideal sind
lichtstarke Schmidt-Cassegrain-Optiken. Sie verfügen über Anschlussmöglichkeiten
für Zubehör wie Off-Axis-Guider oder Radial-Guider, wodurch
Langzeitaufnahmen mit der Teleskopoptik mühelos gelingen. Alle kleineren Geräte können zur Fotografie von hellen Objekten (Mond, Objekte auf der Erde) eingesetzt werden. Für Langzeitfotografie im Minutenbereich ist ein zusätzliches Leitfernrohr mit Fadenkreuzokular nötig. |
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Sie wollen ein Gerät, das die Objekte selbstständig
aufsucht Viele neue Geräte haben die Möglichkeit eine Computersteuerung anzuschließen. Nach Eingabe der Uhrzeit und Auswahl des Beobachtungsortes im Display berechnet die Computersteuerung selbstständig die Stellung der Planeten und tausender Objekte. Die Motore richten das Gerät anschließend auf das Wunschobjekt. Die Computersteuerung ist für Einsteiger ebenso geeignet, wie für Fortgeschrittene. In kurzer Zeit können dadurch wesentlich mehr Objekte aufgesucht werden. |
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Strahlengänge |